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1900

Wohlhabend

Theodor Däubler

Athenern brachte Demeter den Frieden: Sie tritt zum Herde, wo die Ehe glückt, Ihr Weiheheim bleibt gabenreich geschmückt, Denn Wohlstand ward den Auen mitbeschieden.

Sie weilt auch gerne bei zufriednen Schmieden, Hat ihren Hang zum Harnisch rasch entrückt, Für jüngste Pflüge Hämmernde entzückt: Bescheidne Geister kreisen nun hienieden.

Sie tritt bei Töpfern in die warmen Stuben. – Verschleiert oft – am Ernste drum erkannt. Sie bringt den Ton aus ungenannten Gruben, Erfindet ein Gefäß mit leichter Hand.

Der frohe Mann blickt fromm, verstummt die Buben: Die fremde Frau beschattet keine Wand!

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