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1900

Hellas

Theodor Däubler

In Hellas ward die Gottheit hold gestaltet; Auf Meer und Inseln sehne dich hinaus! Nie faßt dich dort vor Menschen alter Graus: Sie haben sich zur Sonne stolz entfaltet.

Gesang, der treu – durch die Besinnung – schaltet, Geleite dich um dein vertrautes Haus! Gemüt, bald wird dir wohl bei Windgebraus: Du spürst, wie Herzensblut im Grauen waltet.

Der Krieger tritt gefaßt zum schönen Weibe: Die Leidenschaften wägt ein großes Maß, Daß Anmut ernstgeübten Leibern bleibe! Bei Spielen, die kein kühnes Lied vergaß,

Erblickst du Jünglinge mit heller Scheibe: Sie adeln Wettstreit, als geglückten Spaß.

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