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1900

Die Mutter

Theodor Däubler

Vor Demeter, der besten, schwand die Tochter. „Mein Kind!“ war der Verletzten Scheidungs-Schrei. Der Göttin Geist ergriff sich Raserei: Sie strich von still – zu jäh – voll Leid, bepochter

Umgrottung Pans. Sie horchte; doch vermocht er Nicht Wort, noch Ort zu finden, wo sie sei. „So hilf mir Hékate! Mein Kind befrei Vom Räuber! Wer entwand, wo unterjocht er

Das einzige, mir zarte Mägdelein?“ Rang Demeter. Das helle Weib am Weg Belauschte seinen hohen Weihestein. „O Mutter, hülle schwarz dich ein und leg

Vors Totentor das Ohr! Bei meinem Schein“, So rief es: „findest du den letzten Steg!“

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