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1900

Der Überfluss

Theodor Däubler

Apollos Delphine umwogen im Bogen Triptólemos' Schiff mit ergoldetem Korn: Poseidons Verwundrung zu plötzlichem Zorn Besänftigt Athena, der Ausfahrt gewogen.

Ein Zauber, der nie, wo er blendet, getrogen: – Von vorn, beim Sporn, obstspendender Born, Mit Feigen durchsüßt, unsrer Demeter Horn – Kommt Wellen beschwebend, nach Osten gezogen.

Der Gott ward von Hermes olymphoch enthoben; Sein Schiff aber loht, ein ersternter Rubin, Und scheitert, als Gabe zersamend, beim Toben Poseidons, im schimmernden Gischthermelin:

Die Fülle ist heil über Inseln verstoben; Apollozu schwingt sich ein liebster Delphin.

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Der Überfluss · Theodor Däubler · Poetry Cove