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1847

2.

Franz von Dingelstedt

Daß ich Dich fand, bevor ich heimgegangen, Ich weiß nicht, soll mich's freuen oder schmerzen, Und soll ich weilen bei der oder fliehen? Fertig mit jedem liebenden Verlangen

Hatt' ich schon abgeschlossen mit dem Herzen Und dachte unter fremden Melodien Kühl meines Wegs zu ziehen. Nun windest Du den schweren Wanderstecken

Mir aus der Hand und zwingst mich zu Dir nieder; Ach! tust Du wohl den alten Geist zu wecken, Die Jugendträume, die verschollnen Lieder? Sie werden doch mich nicht wie einst betören,

Dir kann ich nicht und nicht mir selbst gehören!

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