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1847

11.

Franz von Dingelstedt

Flattert durch die Nacht geschwind Ein verlornes, scheues Kind. Mit dem Schleier, mit dem Kleide – Ei, die süße Augenweide! –

Spielt der Wind. Halt' ich sie auf schlechter Bahn Scheltend, wie ich sollte, an? Treib' ich dieses Lamm mit Würde,

Das verirrte, in die Hürde? Wohlgetan! Halt! Verbrenn' die Finger nicht! Schau ihr erst ins Angesicht!

Könntest statt gemeiner Sünden Eine – distinguierte finden ... Sachte, Wicht!

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