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1892

Und die Welt ward mein eigen

Max Dauthendey

Deine Augen verschweigen nichts mehr, Und die Welt ward mein eigen. Mit roter Geigen Genuß spielen die Tage uns auf, Die vielen Lieder sind Blumen vor unserm Fuß.

Die Liebe steht wie ein singender Vogel Über deinem und meinem Haupt; Sie hat die Erde mit Trauben besteckt Und die Masten meiner Schiffe wie frohe Bäume belaubt.

Du hast dein Herz in meinen Garten gelegt, Und mein Garten wird von deinem Herzblut gepflegt.

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