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1892

Trockenzeit

Max Dauthendey

Die Äcker platzen dürr. Die Luft weht ohne Würzen, Die Bäche längst nicht mehr sich überstürzen; Der Staub wächst auf den trockenheißen Wegen, Die Wurzeln krümmen sich im Durst nach Regen.

Das Farrenkraut vergilbt. Der Berg steht wolkenleer. Am hellen blauen Himmel glüht das pralle Licht. Doch wie mein Herz, so lechzt der arme Staub noch nicht.

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Trockenzeit · Max Dauthendey · Poetry Cove