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1892

Trennen ist ein Sterben

Max Dauthendey

Wie der Tag sich windet Und kein Ende findet! Die Minuten stehen, Müssen rückwärts sehen.

Seit der Morgenstunde, Die mit starrem Munde Dich zum Abschied weckte, Sich nur Öde streckte.

Fühl' die Haut erkalten Und die Stirn sich falten, Muß ins Leere schauen Und dem Tag mißtrauen.

Trennen ist ein Sterben, Schlägt die Welt in Scherben.

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