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1892

Ich glühe wie Sand auf heißen Wegen

Max Dauthendey

Ich gehe deinen Augen nach, Drin ruht die Liebe im frommen Gemach. Mit heimlichen Armen ladet sie ein, Sie badet mein Herz im ältesten Wein.

Ich glühe wie Sand auf heißen Wegen, Blüh' wie die Erd' im warmen Regen. Ohn' Willen gehen meine Füße hin, Seit ich in deinem Aug' das Feuer bin.

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