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1892

Einst zerschlug mich die Einsamkeit

Max Dauthendey

Einst zerschlug mich die Einsamkeit wie dumm Holz Scheit um Scheit, Unter deiner Hand wurden die Wunden ein Traum, Im gesunden Baum singen mit jungem Flaum deine Vögel. Dein Herz hat das Wort „Weh“ sterben gemacht,

Du hast warme Ähren auf die Felder gestellt, Du wirst süße Trauben bescheren Und endlich den Schnee, der den Winter erhellt. Das Jahr wächst freundlich aus deinem Schoß,

Ich sehe staunend zu, wie reich du bist, Und wie dein Reichtum nie ruht.

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