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1892

Die kühlen buschigen Weiden

Max Dauthendey

Es stehen wieder die kühlen, buschigen Weiden Am Inselufer, wo sie zum Wasser hinfühlen Und spiegeln sich wieder den Sommer lang; Grüßen den Fluß auf seinem täglichen Gang,

Lassen sich die Welle um den Wurzelfuß spülen, Zischen mit den Blättern noch nachts voll Genuß Und lassen sich gern von den vier Winden durchwühlen. Alle die Weidenblätter voll silbriger Spiegel sind

Und werden wie die Sehnenden auch nachts nicht blind.

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