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1892

Der Wind im Kleefeld

Max Dauthendey

Steht die Liebste an der Mauer, Sieht zum weichen Kleefeld hin, Sieht den Wind im Acker streichen, Furchen durch die Gräser ziehn.

Denkt: so schneiden die Gedanken Stündlich sehnend in mein Blut; Kann nicht gründlich unterscheiden, Ob es wohl, ob's wehe tut.

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