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1892

Der Mond, dem sich manche Träne vertraut ...

Max Dauthendey

Der Mond, dem sich manche Träne vertraut, Der breit die blauenden Treppen der Sehnsucht Jedem in seinen Himmel baut; Der mit dem Verliebten die Nächte hinwacht,

Ihm folgt ein Geleit verzückt durch die Nacht, Er senkt in Flüsse und Seen die Spur Vom Brandschein der Augen und ihrem Schwur.

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