Skip to content
1892

[Das keimend junge Frühlingsgold]

Max Dauthendey

Das keimend junge Frühlingsgold, Das singend an den Scheiben ruht, Es kost so weich, es macht so gut. Heute im leeren Erlenhag

Zartblank die ersten Finkenlaute – Den Kuß, den stillen, jungen Kuß Unter dem großen, freien Blau, Willst du ihn blühend warm behalten?

Ich säete ihn ins Blut dir ein. Fahl wird auch dieser Tag veralten, Und weh zerstäuben muß dies Licht.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
[Das keimend junge Frühlingsgold] · Max Dauthendey · Poetry Cove