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1823

[Wozu, wozu mir sein]

Georg Friedrich Daumer

Wozu, wozu mir sein Sollte das Haar, das schöne, lange mein, Soll nicht damit im Putze gepranget sein? – Wozu, wozu mir sein

Sollte der Fuß, der leichte, flinke mein, Soll nicht damit im Tanze geflogen sein? – Wozu, wozu mir sein Sollte das Aug', das helle, klare mein,

Soll nicht damit mein Liebster beäugelt sein? – Wozu, wozu mir sein Sollte die Hand, die zarte, weiße mein, Soll nicht damit mein Liebster gestreichelt sein? –

Wozu, wozu mir sein Sollte der Arm, der runde, weiche mein, Soll nicht damit mein Liebster umschlungen sein? Wozu, wozu mir sein

Sollte das Herz, das volle, heiße mein, Soll nicht damit mein Liebster geliebet sein?

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