Skip to content
1823

[Wirst du wohl, o meine Wonne]

Georg Friedrich Daumer

„Wirst du wohl, o meine Wonne Deine Zweifel überwinden, Wirst du heute, wenn der Abend Seine Schatten niedersenkte,

Leise, leise zu mir kommen, Kommen in die grüne Blüthe, Daß wir uns im Dunkeln finden, Daß wir jauchzen im Gemüthe,

Daß wir ohne Bange kosen, Daß wir in der Stille küssen, Wie am Himmel in vertraulich Süßer Ruhe Stern und Stern?“ –

Wenn nur nicht das Herz so schlüge, Wenn nur nicht die Kniee bebten, Wenn nur nicht vor meinem Auge Alle Ding' im Kreise schwebten,

Glaube mir, ich käme gern.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
[Wirst du wohl, o meine Wonne] · Georg Friedrich Daumer · Poetry Cove