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1823

[Wenn einer mäßig trinket]

Georg Friedrich Daumer

Wenn einer mäßig trinket, So soll ihm das gedeihlich sein; Wenn ohne Maß, so soll es Ihm ohne Maß gedeihlich sein.

Der Scheich, der alte Vater, Wenn er zu Glas und Flasche greift, Laß Himmel ihm die Flasche, Laß ihm das Glas gedeihlich sein!

Den Kuß auf zarte Munde Laß in Pallast und Hütten uns, Auf Kissen und auf Polstern In Busch und Gras gedeihlich sein!

Doch sperrt die Erde hungernd Zehntausend schwarze Rachen auf, Laß sie Zeloten fressen Und ihr den Fraß gedeihlich sein!

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