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1823

[Rede mir von Scheiden und von Meiden nicht]

Georg Friedrich Daumer

Rede mir von Scheiden und von Meiden nicht, Allzu hart uns ohne Noth zu peinigen! Deine Wege, seien es die rauhsten auch, Bleiben ohne Widerruf die meinigen,

Denn wo du, der Bruder meiner Seele gehst, Geh' auch ich, das Schwesterchen der deinigen. Wo du weilend deine Waffe hängen wirst, Hangen hier, die Treue zu bescheinigen

Meiner Brust, soll meines Hauptes Kränzchen auch; Trennen nichts, es soll uns Alles einigen.

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