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1823

[Nichts ist dumpfer Gemüther] [1]

Georg Friedrich Daumer

Nichts ist dumpfer Gemüther, Den die Liebe wandeln heißt, Grüß mit dem schönsten Gruße Jene Schöne, die du weißt.

Melde, daß mir in die Lüfte Schwinde der gequälte Geist, Wenn sie nicht zu spenden eile Jene Spende, die du weißt.

Denn zu kennen und zu missen, Was mit Edens Wonne speis't, Es gebiert die tiefe Trauer, Die gefähre, die du weißt.

Ja, was sind die Paradiese, Welche der Verzückte preis't, Lacht sie, jene Flur der Liebe, Jene zarte, die du weißt!

Nicht der Aar zu sein verlangt mich, Der hinauf zur Sonne reis't; Nachtigall Hafis vergöttert Jene Rose, die du weißt.

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