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1823

[Nichts ist dumpfer Gemüther]

Georg Friedrich Daumer

Nichts ist dumpfer Gemüther Träumenden Heerden wunderbar; Doch mir dünket am Ende Alles auf Erden wunderbar.

Ist nicht Leben und Athem, Himmel und Licht und Rosenflur, Ist nicht schwellender Jugend Liebliches Werden wunderbar?

Schönheit, welche Mirakel Stellst du betroffnem Auge dar! Sind nicht, sage, Suleima's Holde Geberden wunderbar?

Welch ein Wunder die Liebe! Ach, um ein einzig Lächeln nur Trägt die Seele Hafisens Welche Beschwerden wunderbar!

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