Skip to content
1823

[Ich armes Mädchen]

Georg Friedrich Daumer

Ich armes Mädchen, Ich arme Waise, Gewohnt, zu darben Im Jammergleise!

O wenn mir noch Die Mutter lebte, Ihr sanftes Herz Entgegenbebte,

Von Trost und Treue Der reinste Quell! Ach, schon so lange, Bedeckt vom Hügel,

Du Gute, ruhst du! Es blinkt und zittert Auf deinem Grabe Der Thau der Blume

Wie Silber hell.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
[Ich armes Mädchen] · Georg Friedrich Daumer · Poetry Cove