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1823

[Die Freiheit ist ein Meer]

Georg Friedrich Daumer

Die Freiheit ist ein Meer Und seine Fische Herzen; Sie schwimmen ohne Schmerzen Behaglich hin und her.

Doch diese Lust, wie Schade! Ist von geringer Dauer; Es wohnet am Gestade, Es stehet auf der Lauer

Liebe, die Fischerin. Sie fischt mit eignen Angeln; Sie fischt mit Ambralocken; Die purpurrothen Fischchen,

Sie kommen unerschrocken, Sie lassen von der argen Sich gar zu gerne locken, Und eines um das andre

Ist ihrer List Gewinn.

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