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1823

[Dein Auge, Dimos, so bezaubernd schön]

Georg Friedrich Daumer

Dein Auge, Dimos, so bezaubernd schön, Und dein Gemüth, so kalt – Sie klag' ich an, beugt Jammer ohne Maß Die Blume meines Seins.

Beschleunige mein Ende, stoße mir Dein Eisen in die Brust; Dann mit des Herzens flüssigem Geblüt Durchnässe dir ein Tuch,

Durch sämmtliche Bezirke trag' es um, Durch alle Dörfer rings, Und zeig' es im Triumphe jedem Aug', Und staunt man an, so sprich:

„Seht das Geblüte jener Ärmsten hier, Die mir ein Übermaß Von Huld geweiht und welcher ich dafür Den Stoß in's Herze gab!“

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