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1852

Wahl und Vorbereitung

Felix Dahn

Viel Stimmen gehen durch die Welt, Verworren sind die Zeiten: Ein Ruf vor allen mir gefällt, Der soll mein Leben leiten:

Heil dem, der seinem Volk sich gibt, Dem Deutschen Heil, der Deutschland liebt. Gar viele trachten Tag und Nacht, In Eifersucht geschäftig:

Hat keiner was zustand gebracht, Was groß und dauerkräftig: Nur Eitelkeit lieh ihnen Kraft Und eitel ist, was sie geschafft.

Wann einer von den Stürmen weht, Wie sie ein Volk durchwittern, – Was, glaubt ihr, daß alsdann besteht Von diesen bunten Flittern?

„Fort“ – wird es donnern – „Tand und Spiel, Jetzt gilt es Tat und ernstes Ziel.“ Dann Heil dem Mann, der sprechen kann: „Mein Volk, lang harr' ich deiner!

Gib jedem seinen Posten an, Sprich schnelle, wo ist meiner? Und sei's das Wort und sei's das Schwert: – Ich will es führen, deiner wert!“

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