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1632

Multa meum gaudia pectus agunt

Simon Dach

Was ist zu erreichen Hie in dieser Zeit, Das sich möchte gleichen Meiner Frölichkeit?

Nun ich mein Verlangen Kühnlich mag vmbfangen, Vnd mit meines Lebens Zier Einen Reyen führ'?

Aller Pracht der Erden Ist nur Rauch vnd Wind Neben den Geberden, Die du trägst, mein Kind;

Nicht die Güldne Sonne Macht mir solche Wonne; Solchen Glantz befind' ich nicht An des Mondes Licht.

Hier in diesen Armen, In dem Frewden Saal' Hoff' ich zu erwarmen Tausent-Tausent mal;

Hier in diesem Hertzen End' ich meine Schmertzen; Diese Brust sol meiner Pein Niederlage seyn.

Mit den schönen Händen, Welche Marmor ziert, Wil sie mir verpfänden Alles was sie führt;

Auff dem süssen Munde Sol ich manche stunde Künfftig weyden meinen Geist, Der sich mir entreisst.

Liebste, laß vns leben! Sey mein Trost in Noht! Ich wil dir mich geben Auch biß in den Todt;

Fleuch das rechte Lieben Länger auffzuschieben, Fort! hab' ich doch Recht dazu, Was ich mit dir thue!

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