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1632

Johann Friedrich Reinike und Helena Meinert

Simon Dach

Gott gönn' vns seiner Gnaden-Schein, Vnd lass vns stets gesegnet seyn: Sein Antlitz woll' er hell vnd klar Vns leuchten lassen immerdar:

Damit sein rechter Weg auff Erden Von vns erkennet möge werden, Vnd wir bey allen Heyden sehn Sein Heil, vnd was durch jhn geschehn.

Gott, alle Völcker, so die Zier Der Sonnen anlacht, dancken dir. Man hört durch süssen Frewden-schall Die Völcker jauchtzen überall,

Daß du gerecht die Leute richtest Vnd weißlich aller Sachen schlichtest, Die Leute, die du recht regierst Vnd überall mit Wolfahrt zierst.

Die Völcker, Gott, erheben dich Vnd dancken dir einmütiglich. Das Land-Gewächs kömpt frölich ein Vnd prangt mit Früchten, Oel' vnd Wein.

Es wolle Gott mit seinem Segen, Du vnser Gott, sich bey vns regen, Es segn' vns Gott, vnd alle Welt Dien' Ihm mit Furcht, alß jhm gefällt.

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