Skip to content
1632

Georg Reimann und Regina Plate

Simon Dach

So Lobt nun Gott, ihr seine Knechte, Lobet seines Nahmens Ehre, Gelobt sey seine Gnad vnd Rechte, Alle Welt sein Lob vermehre,

Ihn soll man rühmen vnd nicht schweigen, So lang alß sich, nach dieser zeit, Kein ziel vnd maaß wird können zeigen Der vngeendten Ewigkeit.

Des Herren Nahme sey erhöhet, Seiner Gnaden Lob gelange Von dar an, wo die Sonn auffgehet, Biß zu jhrem Niedergange.

Ihm müssen alle Heyden weichen An grosser Hoheit, zier vnd pracht, So weit die liechten Sterne reichen, Geht seines Namens Ehr vnd macht.

Wer ist, wie vnser Gott, so prächtig, Der so hoch gesetzt mag werden, Vnd siehet auff das niederträchtig In dem Himmel vnd auff Erden?

Der auß dem Staube den Geringen Gar herrlich auff-zu-richten weiß, Den Armen aus dem Koht zu bringen Und Ihm zu geben Ehr vnd Preiß.

Er setzt Ihn an der Fürsten Seite, Ehret Ihn mit hohem Stande, Daß seiner Kunst sich alle Leute Frewen in dem gantzen Lande,

Auch wil der Herr mit frewd vnd Segen, Die, so noch nie gebohren hat, Im Hause seines Volcks belegen, Daß man Ihn Lobe früe vnd spat.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Georg Reimann und Regina Plate · Simon Dach · Poetry Cove