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1632

Alß die hohe Churfürstl. Herrschaft sich eins in einem Lust-Bötchen auffm Pregel ergetzeten

Simon Dach

Edler Pregel, dessen Fluß Nie sich seeliger kan schätzen, Auff, entbeut jetzt deinen Gruß Diesem thewren Welt-Ergetzen,

Den Princeßinnen, so heut Dich und alles Feld erfrewt. Richt anjetzt dein Häupt empor, Brüste dich mit deinen Flüssen

Prächtiger als nie, hervor; Werde stoltz dich zu ergiessen! Was dich rinnen lässt in Ruh Spricht dir selbst in Gnaden zu.

Lacht, ihr Wiesen, lachet jetzt Ewrer Herrschaft lieb-zukosen, Sehet, daß ihr reichlich schwitzt, Nelcken, Lilien und Rosen,

Schmückt mit Blumen mancherley Ewre Feld-Tapecerey. Aber Ihr, O Pracht der Welt, Ihr, des Himmels Wollgefallen,

Mercket, wie dieß bunte Feld Pranget Euch zu gut für allen, Wie der Pregel sich ergeusst, Und Euch als willkommen heist!

Was hie ewrer Gottheit Licht Hin und wieder kan bestrahlen, Sagt, die Sonne könne nicht Wiesen, Feld und Awen mahlen

Mit so einer edlen Zier, O Princessinnen, als Ihr.

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