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9.Wehe dir SchadenfrohÜber Einäscherung des schönen Kletschkischen Meyerhoffs

Daniel Czepko von Reigersfeld

Hier wird nach langer Zeit kein Hoff nicht wieder stehn, An welchem seine Lust der Bürger vor gesehen: Ich hör Arcadia wil seinen Stall beflehen, Weil es nicht aus und ein das schöne Vieh sieht gehn.

Pan unser Hirten Gott steckt keine Hüttung aus, Kein Strauch ist, da er mehr könt' in dem Schatten schertzen: Die Gärte sind ohn Baüm: es wil Pomona stertzen, Den Abschied setzet ihr der Mauer wüste Graus.

Die Stöcke sind verwaißt, es lieget Kind auff Kind Umb seine Mutter her: Die Aest auff dürrer Erden: Die Ställ' und Scheunen selbst die müßen Pfäle werden, Dadurch die Graben hier durchaus verbauet sind.

Der Ceres göldnes Haupt hört keine Sichel nicht Mit löblichem Gethön umb ihre Haare rauschen: Man kan vor eine Sens' itzt Röhr und Schwerdter tauschen, Anstatt der Mandeln liegt der Aeßer nackte Schicht.

Mein Pilgram, bleibstu je um diesen Abraum stehn, Hier liegt der Meyer Hoff und auch sein Herr begraben: Doch können sie noch was von Hülff und Hoffnung haben, Auff diesen Winter wird der Maüer her vor gehn.

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