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9.Eine Schnure Schmeltz GlaßÜberall seh ich meinen Fall

Daniel Czepko von Reigersfeld

Du Schmeltz Glas schwartz als Pech, das du umkettelt hast Die Lilgen weisse Hand, und zehnmal umgefast: Ich zürne doch mit mir, ob meiner Farbe du, Die mein Betrübnüs zeigt, gleicht triffst am nechsten zu:

Nicht mache dich so groß: Du bist und bleibest Glas: Die Reiffen sind zu schlecht umb ein so edles Faß. Ach Göttin! Diese Schnur erkieß ich nicht umbsonst, Die Farb ist meine Pein, das Glas ist deine Gunst.

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