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25.Hoff auff GottAn die eitele Hoffnung

Daniel Czepko von Reigersfeld

Weg schnöde Pracht! ein Sinn, drum du wilt weben, Der ist nicht frey, muß stets in Fürchten schweben, Denn wer so hofft, nihmt nicht die Zeit in acht, Die ihn bestimmt, und flüchtig sich hin macht,

Weg schnöde Pracht! Er wil zwar sehr, doch kan er kein mahl leben, Doch wer da wacht, traut fest auff Gott daneben, Und weißlich wil nach seinem besten streben,

Dem steht Gott bey, der hat es wol gemacht. Weg schnöde Pracht! Auff dem und dem mit seiner Hoffnung kleben, Quält Hertz und Sinn kein' Hoffnung ist zu heben,

Die auff der Welt nach Eitelkeiten tracht, Ein Hoffnung ist, die nur auff Gott bedacht, Weg schnöde Pracht!

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