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11.Der GeitzigeGegen sich am ärgsten

Daniel Czepko von Reigersfeld

Du drückest wie ein Alb die Heller Tag und Nacht, Und pflegest so dabey ohn Brod u. Tranck zu sitzen, Ich weiß, daß voller Angst die dicken Thaler schwitzen, Indem die karge Hand vor ihren Kasten wacht.

Was quälstu dann dein Geld? Es suchet frey zu seyn, Ich seh' ich hör es springt den Erben selbst entgegen, Eh als du umbgesehn, so hastu kein Vermögen, Zeucht täglich gleich der Drach auff deinem Söller ein.

Dann wann dich Streckfuß dehnt, so geht dein Schatz auch fort, Das du verschorren hast, das hilfft auch dich verscharren, Auff! Auff dein Charon pocht, Er wil nicht weiter harren, Dein Erbe nihmt das Geld und dich des Todes Port.

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