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1855

1.

Ada Christen

Nur Du allein, Du schautest wie ich litt, Nur Du allein hast meiner Qual geglaubt, Du schirmtest die Gedanken mir im Haupt – Als Nacht mit Licht in meiner Seele stritt.

Nur Du allein, Du lieh'st mir Deine Hand, Als ich einst kam, geschmähet und bedroht – Als sich kein heimathlicher Heerd mir bot, Als ich allein auf weiter Erde stand ...

Nur Du allein, Du hast mich nie betrübt, Seit Du erschaut, wie ich so tiefverarmt – Nur Du allein hast Dich einst mein erbarmt, Hast mich beschützt – und hast mich nie geliebt ...

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