Skip to content
1810

Parodie auf Th. Körners Gedicht:

Ignaz Franz Castelli

Der Tripper brennt, die gelben Tropfen kleben, Ich fühl mit jedem neuerwachten Tage Die unausstehlich schmerzenvollste Plage; Gott! wie du willst, dir hab ich mich ergeben.

Viel schöne Mädchen sah ich um mich schweben, Und als ich einem Verlangen klage, Legt sie sich schnell in die bequemste Lage, Und tief stoß ich den Schwanz ihr bis ins Leben

Und als sie mich als starken Mann erkannte, Und sie mit neuer Gluth für mich entbra te, Sah meinen Spitz ich sieben mal noch stehen. Ich vögle sie, daß ihr die Sinn' vergehen,

Sie stöhnt und furzt vor Lust, und ich muß sehen, Daß bei dem Saumensch ich den Spitz verbrannte.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.