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Sinn-GedichtFußnoten

Friedrich Rudolph Ludwig von Canitz

Ich sagte, da mein Hertz mit Schmertzen war erfüllt: Ich bin, erbarm es Gott! des Hiobs Ebenbild. Doch, dacht ich, Hiob darf sich mehr, als ich, betrüben; Mir ist mein halbes Gut, ihm keines, übrig blieben.

Ja, aller Kinder Tod beweint der krancke Mann, Da ich doch einen Sohn gesund noch küssen kan; Und unser Unglück ist nur darinn zu vergleichen: Daß er sein Weib behält, und meines muß erbleichen.

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