Ein Schloß da Circe schertzt mit ihren Gauckel-Pos- sen
Ein Kercker da das Glück die Sclaven hält verschlossen
Ein Dollhauß da man sich durch manche Narren drengt
Von denen einer singt der ander Grillen fängt
Ein Kloster da man sieht die reichste Brüder betteln
Ein Glückstopff welcher meist besteht in leeren Zetteln
Ein Marck da Wind und Rauch die besten Wahren sind
Und wer ein Gauckel-Dieb das meiste Geld gewinnt
Ein angefüllt Spital in welches einzutreten
Ein kranck er sich bemüht den andern todt zu beten
Hier ist ein Fastnachtspiel da Tugend wird verhönt
Ob gleich das Laster selbst von ihr die Maßque lehnt.
Den schmeicheln heißt man hier sich in die Zeit bequemen
Verleumden ohn vermerckt der Schlangen Gifft beneh-
Den Hochmuht Freund und Feind frey unter Augen
Den Geitz mit Wolbedacht auf seine Wirthschafft sehn
Die Pracht den Purpur nicht mit Niedrigkeit beflecken
Und Falschheit mit Verstand des andern Sin entdecken
Eins wisse welcher denckt - - - - - zu handeln
Muß mit Gefahr und Streit auf dieser Strassen wan-
Die uns in einem Tag mehr Ungeheuer zeigt.
Als uns der öde Strich in Africa gezeugt.