Knopp begibt sich weiter fort Bis an einen andern Ort. Da wohnt einer, den er kannte, Welcher Mücke sich benannte.
Wie es scheint, so lebt Herr Mücke Mit Frau Mücke sehr im Glücke. Eben hier, bemerken wir, Küßt er sie und spricht zu ihr:
„Also Schatz, ade derweil! Ich und Knopp, wir haben Eil. Im historischen Verein Wünscht er eingeführt zu sein.“
Bald so öffnet sich vor ihnen Bei der Kirche der Kathrinen Im Hotel zum blauen Aal Ein gemütliches Lokal.
Mücke scheinet da nicht fremd, Er bestellt, was wohlbekömmt. Junge Hähnchen, sanft gebraten, Dazu kann man dringend raten,
Und man darf getrost inzwischen Etwas Rheinwein druntermischen. Nötig ist auf alle Fälle, Daß man dann Mussö bestelle.
Nun erfreut man sich selbdritt, Denn Kathinka trinket mit! – „So, jetzt wären wir so weit, Knopp, du machst wohl Richtigkeit.“
Lustig ist man fortspaziert Zum Hotel, wo Knopp logiert. Heftig bollert man am Tor, Der Portier kommt nicht hervor.
„Komm“, – ruft Mücke – „Knopp, komm hier, Du logierst die Nacht bei mir!“ Schwierig, aus verschiednen Gründen, Ist das Schlüsselloch zu finden.
So, so, so! Jetzt nur gemach, Tritt hinein, ich komme nach. Knopp schiebt los. Indessen Mücke Bleibt mit Listigkeit zurücke.
Schrupp! – Wie Knopp hineingekommen, Wird er an die Wand geklommen. „Wart!“ ruft Mückens Ehgemahl – „Warte, Lump, schon wieder mal!?“
Weil sie ihn für Mücken hält, Hat sie ihm so nachgestellt. Hei! Wie fühlt sich Knopp erfrischt, Als der Besen saust und zischt.
Bums! Er fällt in einen Kübel, Angefüllt mit dem, was übel. Oh, was macht der Besenstiel Für ein schmerzliches Gefühl!
Und als regellose Masse Findet Knopp sich auf der Gasse. Schnell verläßt er diesen Ort Und begibt sich weiter fort.
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