Auf den bunt-beblühmten Feldern,
In den Schatten-reichen Wäldern
Herrscht, in stiller Einsamkeit,
Unschuld und Zufriedenheit.
Fern vom städtischen Getümmel,
Als in einem ird’schen Himmel,
Find’ ich hier die güldne Zeit.
Die Stille, die den Wald erfüllt,
Der holden Unschuld sanftes Bild,
Ist nicht von froher Anmuth leer.
Der kleinen Vögel muntres Heer
Lässt tausend süsse Tön’ erklingen.
So kann auch ein gelassnes Hertz
Mit Recht, bey zugelassnem Schertz,
Gesellig lachen, frölich singen;
Weil sonst die Tugend grämlich wär.