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1680–1747

Weg zum Vergnügen.

Barthold Heinrich Brockes

Uns scheinet unser Bett nie süsser, als wenn wir es ver- lassen müssen; Der uns sich nahende Verlust des Guten fügt uns erst zu Was ungefühlt genossen worden; dieß geht in allen Dingen so: Wir werden, weil wir dran nicht dencken, auch niemahls

Biß sie uns, oder wir sie, lassen. Dann allererst wird alles Dann fühlet allererst der Geist was er gehabt und nicht Und die zu spät-gefühlte Lust macht den Verlust noch desto Ach, daß man denn mit mehrerm Ernste nicht hier auf

Ach, daß man stets vom eintzgen Wege der wahren Wollust Indem kein Gutes, ohn zu dencken, daß mans besitzt, be- Wird man, auch bey dem grösten Glück auf Erden, sich Wofern wir unser Glück, nur dann, wann wirs verlieren,

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