Wo in dem schönen Zweck, den ich mir auserlesen,
Wodurch ich recht entflammt bin und entbrannt,
Da Fleiß und Einsamkeit mein’ einz’ge Lust gewesen;
Wo, sag’ ich, fern von eitler Triebe Tand,
Die Sorg,
Die Seele mir hat eingenommen;
So sey dem Vorsatz doch geneigt,
Wodurch so wol Verstand als Sinnen
Ein freyes Licht gesuchet zu gewinnen!
Mach einen neuen Weg, wodurch man aufwerts steigt,
Mir doch anitzt bekannt! Sey günstig meinem Flehn,
Und mache, daß durch Wissenschafft und Klarheit
Der Creatur, ich könne gehn
Zu der vollkommnen
Die uns die Schrifft giebt zu verstehn!