Man hat euch ja gezeigt: er könne sich nicht regen.
Ein Wesen, so kein Leib, müss’ ihn allein bewegen:
Daß alle Ding’ aus einem Geist entstehn,
Der einzig, und allein
Nohtwendig müsse seyn,
Der alle Cörper lenckt; der alle Geister klug
Und weise macht. Man weiß: Er sey. Das ist genug.
Will jemand, daß wir ihm, wie GOTT würckt, sagen sollen?
Des
Durch wessen Willen denckt ein Mensch doch, daß die Welt
Zuerst entstanden sey, was setzt man ihr
Doch sonst für einen Schöpffer für,
Als einen GOTT, der alles in sich hält,
Vor welchem nichts je war, den nichts umschräncken kan.
Sieht man solch einen GOTT für einen GOTT nicht an;
So hat ein Nichts aus Nichts hervor gebracht
Der Elementen Stoff, draus alles ist gemacht.
Nur was unendlich ist, allein,
Kan in sich selber alles finden.
Gedenckt man ausser Jhm zu fassen, zu ergründen
Woher der Stoff doch kan gekommen seyn?
Er will; gleich sieht Er Seinen Willen
Den Augenblick erfüllen.
Man kan von allen, was wir schauen,
Nichts als auf diesem Grunde bauen.