Auch, sonder Eis und Frost, so uns der Nord-Pol schicket,
Und, ohn’ des Winters Grimm, Schnee, Schlossen, Sturm
und Krachen,
Selbst, wenn man reiffes Korn auf unserm Feld erblickt,
Besitzt man itzt die Kunst, aus Wasser Eis zu machen.
Die Kunst, so gantz gemein, ist diese: Man erfüllt
Mit Wasser ein Gefäß, umgiebet und verhüllt
Mit gleich viel Eis und Saltz dasselbe Glas. So dann
Sieht unser Auge fast nicht ohn’ Erstaunen an,
Wie sich im Augenblick das Saltz verliert,
Das Eis zergeht, die Fluth im Glase friert.