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1680–1747

Von der Härte und von der Flüßigkeit.

Barthold Heinrich Brockes

Der Marmor und das Ertzt, die hart, die lange bleiben, (worinn, der Zeit zu Trotz, wir Helden-Nahmen schreiben) Die mächtig einen Sturm von aussen abzutreiben; Sind undurchdringlich für die Lufft.

Denn ihre Löcherchen, die enge, Verstatten durch so kleine Gänge Gantz keinen Eingang einem Dufft, Statt daß er durch den Stahl gantz ungehindert gehet;

Wodurch sein Wesen denn so lange nicht bestehet. Auch Cörperchen von Saltz, so sich in Eisen finden, Sind schnell geschmoltzen, schnell zerstöhret. Das Eisen rostet dann, und wird gar leicht,

So bald die Lüffte feucht, Durch Lufft und Feuchtigkeit versehret.

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