Lasst uns den Fortgang unsrer Zeiten,
Die so veränderlich, erwegen.
Wir wollen erstlich überlegen
Des holden
Der die Natur verjünget und sie schmückt,
Wann uns des Himmels Gunst den Seegens-Regen schickt:
Wann unsres Tages Fürst, in unsre Welt verliebet,
Durch warme Lauigkeit den strengen Frost verjagt,
Der sie bisher gefesselt und geplagt,
Da sie uns dann so zarte Blumen giebet,
Da man so dann, auf Wiesen, fruchtbar Kraut,
Auf Bäumen, dichte Blätter schaut,
Und sie der Frücht’ und Pflantzen Nahrungs-Krafft,
Aus ihrem fenchten Schooß hervor bringt, sanfft beweget,
Als den so schätzbarn Safft,
Den sie in sich verborgen heget.
Durch solche glückliche Veränderung entsteht,
Entspriesst, erhält und blüht nun alles, was ihr seht.
Das Feld hat seine Schätz’, es hat der Wald
Hiedurch die liebliche Gestallt.
Hierdurch wächst alles fort und wird vermehrt,
Hierdurch sind alle Ding’ernährt.