Es senckte GOTT, doch in gewisser Maasse nur,
In die Materie Ruh und Bewegung ein.
Und Seine Macht verschafft, daß sie in der Natur
In steter Meng und Gleichheit seyn.
Doch kan man leicht hiebey entdecken
Daß, da so viele Ding all’Augenblick sich ändern,
Auch ihr Bewegen sich auf andre müß’ erstrecken.
Ein Cörper giebt es bald, empfänget es auch leicht,
Da er denn stets so viel verlieret,
Als wie er einen andern reicht.
Durch diesen lieblichen Zusammenklang,
Und herrlichen Zusammenhang
Wird stets in der Natur derselbe Stand verspüret.
Man sieht, daß alles sich verändert und vertreibet,
Man sieht, daß alles immer bleibet.