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1680–1747

Von den Elementen.

Barthold Heinrich Brockes

Ich glaube gleichwol doch von Geistern, die so klug, Daß jeder seinen Satz, mit gutem Grund und Fug, Vertheidiget und unterstützet; Und daß die so gelehrten Lehren,

Wol etwan zu vereinen wären; Wenn man nur wie man billig sollte, Die Doppel-Deutigkeit der Wörter ändern wollte. Es sey die Lufft, es sey die Gluht,

Es sey die Erd’, es sey die Fluht, So man zum Grunde setzt der Welt, und aller Sachen; Sie sind Materie, aus welcher sie zu machen. Es kommt darauf nur an, mit Sorgfalt nachzusehn,

Wie eigentlich das, was sie Elementen In ihren Lehren nennten, Und so verschiedentlich vermischten; zu verstehn. Man nehm in seiner Lehr

Von Elementen, eins, man nehme mehr; So kan man, wie vorhin, durch künsteln, drehen, dichten, Ein neues Lehr-Gebäu daraus errichten.

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