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1680–1747

Von den Elementen.

Barthold Heinrich Brockes

Damit nun der Begriff recht deutlich, klar und rein Von der Materie Vermischung möge seyn; So lasset uns durch theilen, durch bewegen, Die Elementen jetzt bemühet seyn zu finden,

Wodurch sich alle Cörper binden. Dies ist zu der Natur Geheimniß Thür’ und Grund. Man nehme Gespitzet, biegsam, rauh, gezackt, und welche sich

Auf hundert tausend Arten fügen, Und deren Aendrungen ohn’ End’ veränderlich; So wird man gleich, statt der Die bloß ein Nahme nur voll Eitelkeit,

Schon den Begriff von ihren Man sieht viel deutlicher die Eigenschafften an; Und wie sie würcken, mercket man. Ach! wie viel Freude, welche Lust

Erwecken diese klein-geformt-und rege Dinge In eines Weisen Aug’ und Brust! Wie wird dasjenige, was sich in ihnen reget, Das sonst unsichtbar ist, und so geringe,

Wenn man es recht erweget, So klar, so hell und fühlbar dargeleget! Und wie sind nicht die Elemente, So bis daher die unachtsame Welt

Noch nicht erkennte, Dem Geist so deutlich vorgestellt!

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