Noch bey der überall bemerckten Flüchtigkeit
Die solche Wunder wirckt, und solche Last bewegt,
Sieht man zu aller Zeit,
In unterschiednen Dingen,
So manche plötzliche Veränderung entspringen,
Durch kleine Federchen erregt,
Die nicht zu sehen sind. Man will es stets ergründen,
Und immer jedem Ding’ ein eigne Ursach finden.
Man grübelt und man sucht so manchen Unterscheid,
An statt gefundner Deutlichkeit;
Erfüllt man alle Ding mit dunckler Eigenschafft.
Man höret anders nichts, als eine gährende,
Bald eine Sympathetische,
Bald eine zu sich ziehnde Krafft.
Die einige Bewegung muß allein
Durch eitle Nahmen nur so offt vervielfacht seyn.