Vom Cörper, womit sich die Seele bind't, verlangen,
Daß er den Druck empfind, den wir durch ihn empfangen,
Ist eben, als wenn man von einer Laute wollte,
Daß sie die Melodey vernehmen sollte
Von den, von uns erregten Saiten.
Dies heisst dem Instrument das Wissen, das Vermögen,
Die Anmuth sammt den Lieblichkeiten,
Die es den Sinnen nur verursacht, beyzulegen.
Dies heisst die Meinungen von einem Bilde hegen,
Daß es an einer Schilderey,
Der Ordnung, und des Tons der Farben kundig sey,
Und daß, wofern man es von ungefehr beweget,
Es ihm entweder Lust, entweder Schmertz erreget.